Graffiti Lexikon

2: (englisch: two)
Im englischen heißt to: »an, für, zu« durch die gleiche Aussprache mit »two« wird meistens nur eine »2« gesprayt. Dieses Kürzel wird meistens dann eingesetzt wenn jemand gegrüßt oder jemanden das Bild gewidmet wir.

4: (englisch: four)
Im englischen heißt for: »für« durch die gleiche Aussprache mit »four« wird meistens nur eine »4« gesprayt. Dieses Kürzel wird meistens dann eingesetzt wenn jemanden das Bild gewidmet wir.

Aerosol-Art:
Bezeichung für Graffiti Bilder

Backpiece:
Graffiti auf Stoff, auf einer Jacke oder Rucksack gemalt

Battle:
gewaltloser Wettbewerb nicht nur im Graffiti, um den besseren herauszufinden oder auch konflikte zwischen malern oder crews zu loesen

biten:
den Style eines anderen Writer klauen bzw. nachahmen. Gilt auf für den Rap.

Black Book:
Buch, in welches ein Writer seine Skizzen (Sketches) zeichnet.

Blockbuster:
Grosse einfache Buchstaben mit wenig Style

Bombing:
Illegales Taggen und Sprayen

Buff:
Reinigungsanlage für hübsch bemalte Züge/Ubahnen

Burner:
ein Piece, welches sich durch seine geniale Qualität hervorhebt.

Can:
Kanne, Sprühdose

Cap:
Ein Aufsatz, welcher auf die Dose kommt. Es gibt u.a. Skinnys, Fatcaps ...

Character:
Bezeichung für figürliche Darstellung von Lebewesen

Crossen:
Gnadenloses Übermalen eines anderen Tags/Bilder.

Crew:
Gruppe oder Gemeinschaft von Sprayern

Drips:
Von englisch drip = tropfen. Entstehen dadurch wenn die Dose lange auf einen Punkt gehalten wird. ->Toys gelingt es am Anfang nur selten eine gerade Linie ohne Drips zu sprühen. Wird auch manchmal als Gestaltungselement benutzt.

End-to-end:
Graffiti unterhalb der Zugfenster vom Anfang bis Ende des Zuges

Fading:
Sprühtechnik bei der zwischen einzelnen Farben fließende Übergänge geschaffen werden.

Fame:
Bekanntheit oder Ruhm. Wohl für die meisten das Wichtigste geworden.

Fill-in:
eine farbig ausgefüllte Fläche.

Final:
Outline Letzte Umrißlinie, die der Writer macht um sein Piece oder sein Character besser vom Hintergrund abzuheben.

First:
Outline Umrißlinie, die der Maler als erste sprüht. Sie dient als Skizze und zur Orientierung beim Sprühen.

King:
Höchste Auszeichnung, die einem Writer von anderen verliehen werden kann. Derjenige gilt als King der entweder besonders viele oder ausreichend gute Pieces macht. Kings nehmen in ihre Tags manchmal das Symbol der Krone oder des Heiligenscheines mit auf.

Lay-up:
Abstellgleis in der Nähe befahrener Gleise

Letters:
Synonym für Buchstaben.

Magnet:
Sprühdosen machen klackernde Geräusche durch die Metallkugel in der Dose. Dieses Geräusch kann durch einen starken Magneten an der Unterseite der Dose unterbunden werden.

Oldschool:
Einfacher Graffitistil, der formal den Bilder aus den Anfängen des Graffiti ähnelt. Kann abwertend oder aufwertend gebraucht werden. Kann auch als Bezeichnung für einen Writer dienen des schon seit langer Zeit Graffitis sprüht.

Outlines:
Umrandung

Overkill:
Begriff für unkontrolliertes Herausschießen der Farbe aus der Sprühdose.

Panel:
Graffiti unterhalb der Zugfenster nur zwischen zwei Tueren

Piece:
Von englich piece = Stück. Ausdruck, der ursprünglich nur für besonders gute, farbige Sprühbilder stand. Heute werden darunter meist großformatige Wandbilder eingestuft.

Sketch:
Vorskizze für ein Piece, in dem die Umriße und meist auch die Farben des zu sprühenden Bildes festgelegt werden.

Tag:
Schriftzug. Besonders beliebt in Bussen / Ubahnen.

Top-to-bottom (t2b):
ein Bild, welches den gesammten Zug abdeckt.

Toy:
Bezeichung für einen schlechten Writer bzw. einen Anfänger.

Wasserfarben:
Sprühdosen, die nicht richtig decken, werden als Wasserfarbe bezeichnet.

Whole Car:
ein Bild, welches über den gesammte höhe und länge eines Zuges geht.

Yard:
Depot der S- und U-Bahnen.